Geschützt: The Reuth Medical Center Tour – Eine Video-Doku
י' בשבט ה'תש"ע (Januar 25th 2010)DIV Seminar in Haifa – Minderheiten in Israel – Überblick
ח' בשבט ה'תש"ע (Januar 23rd 2010)Dr. Sliman Khaweldi lebte 13 Jahre in Deutschland. Er schrieb eine Doktorarbeit in Soziologie über Beduinen. Auf Deutsch gab er uns Volontären vergangenen Mittwoch einen Einblick in die kleineren Volksgruppen Israels.
Israel hat derzeit etwa 7,2 Mio Einwohner. Etwa 75,6% sind Juden, 20% sind Araber und 4,4% verteilen sich auf andere Volksgruppen.
Von den Juden sind 68,8% hier geboren, 21,6% in Amerika oder Europa, 9,6% stammen aus Asien.
Von den Juden bezeichnen sich 44% als “nicht gläubig”, 27% als “konservativ”, 12% als “religiös-konservativ”, 9% als “gläubig” und 8% als “haridim”.
Die Araber
1948, im Jahr der Staatsgründung waren 156.000 Araber im Lande, 2002 waren es 1.290.000.
Damit sind heutzutage etwa 20% der Gesamtbevölkerung arabisch, bis 2020 wohl 21-24%
Der größte Teil von ihnen lebt in Nordgalilea bzw im Negev, 9% leben in jüdisch geprägten Städten wie etwa Tel Aviv, Haifa, Lod und Ramla. Insgesamt leben 42% in Städten. Weiterlesen »
Ein neues Jahr für das Israel Blog
ג' בשבט ה'תש"ע (Januar 18th 2010)Mit einiger Verzögerung wird auch hier nun das neue Jahr eingeläutet.
“Silvester” heißt auch hier der Jahreswechsel, allerdings wird in diesem jüdisch geprägten Umfeld weniger aufwendig, d.h. ohne Feuerwerk gefeiert.
Die Strassen von Tel Aviv waren trotzdem brechend voll mit feiernden Menschen, einige Clubs wurden wegen Überfüllung von der Polizei für die nächsten vier Wochen geschlossen.
Ich ließ mich jedenfalls mit israelischen und deutschen Freunden nicht am Feiern hindern und fiel erst gegen Fünf ins Bett – das sollte sich am nächsten Morgen rächen, denn ich war gegen 11:30 mit Freunden in Rehovot verabredet.
Von hier aus – Shana Tova!
In Kürze folgt ein Bericht vom zweiten Volontärsseminar in Haifa, bis dann!
Weihnachten in Israel
י"ב בטבת ה'תש"ע (Dezember 29th 2009)Zu Heiligabend wurde ich mit zwei Kolleginnen zu der Familie eines christlich-arabischen Mitarbeiters, Farid, eingeladen.
Donnerstagmittag konnten wir nach der Arbeit gerade noch zum Markt rasen, eine “Merry Christmas” Torte beschriften lassen,
Fahrkarten lösen und in den nächsten InterCity nach Akko hüpfen! Zu Beginn des Wochenendes war auch dieser Zug völlig mit Soldaten überfüllt, um Herzlia herum fanden wir wir dann doch noch Sitzplätze und als man den Sonnenuntergang direkt an der Meeresküste anschauen konnte, kam das erste mal ein wenig besinnliche Stimmung auf an diesem stressigen Tag.
In Akko angekommen sind mir zwei Dinge sofort aufgefallen: Der Temperaturunterschied (brrrrr…) und die Schilder an den Läden: Hier wird, im wahrsten Sinne des Wortes, Arabisch groß und Hebräisch klein geschrieben.
Farids Vater holte uns mit dem Auto ab um uns zum Haus der Familie im benachbarten Dorf Makr zu fahren. Hier ist wirklich alles Arabisch: Beim Aussteigen aus dem Auto höre ich Muezzinrufe aus etwa fünf verschiedenen Richtungen – die Moscheen rufen zum Abendgebet.
Und an jedem vierten, fünften Haus bemerke ich viele blinkende Lichterketten, einige in Form des Sterns von Betlehem.
Es ist Weihnachten – für die 200 christlich-arabischen Haushalte in Makr.
Wir hatten einen wirklich tollen Abend.
Das Haus hängt voll mit Weihnachtsschmuck, Kreuzen, Bibelsprüchen, Kalendern (auch alles auf Arabisch – klar).
Zunächst saßen wir auf dem Sofa, und Farids jüngere Schwester brachte uns jeweils ein Glas Cola, später folgte die Mutter mit arabischem Kaffee (schmeckt tatsächlich anders).
Farids Onkel erzählte seine ganze Lebensgeschichte, von der Armeezeit bis heute.
Auf Deutsch – denn er hat in Hildesheim eine Frau und Kind aus erster Ehe.
Später ging er weiter zu seiner Familie, und das Abendessen stand auf dem Plan. Die Speisen waren typisch orientalisch, Salate – gefüllte Weinblätter – Oliven im Teigmantel und Steaks vom Grill. Ich musste mein ganzes bisher erlerntes Hebräisch aktivieren, denn Englisch sprach nicht jeder am Tisch.
Gegen 22 Uhr machten wir uns wieder auf gen Tel Aviv, erstens wollten wir die Familie noch unter sich weiterfeiern lassen und zweitens wäre erst nach 1 Uhr nachts wieder ein Zug gekommen.
Dieser Heiligabend war in der Tat ganz anders und leider ohne meine Familie und trotzdem auf ganz andere Weise wunderbar und einmalig! Ich war sehr begeistert von einer solchen Gastfreundschaft.
Zwei Hannukahleuchter
א' בטבת ה'תש"ע (Dezember 18th 2009)Tel Aviv im Winter – Zwei neue Panoramen
א' בטבת ה'תש"ע (Dezember 18th 2009)So, ich bin mal wieder mit meiner Kamera auf’s Dach geklettert, um Fotos für Panoramen einzufangen. Gerade noch rechtzeitig vor Sonnenuntergang hat es gereicht für:
- Das oben links verlinkte zeigt in etwa gen Norden. Das Nokia Stadium und der angeschlossene Park mit seinen hohen Bäumen und Palmen ist zentral zu sehen, dahinter sieht man die drei identischen Gebäude des dahinterliegenden Gewerbegebiets, wobei im rechten die Hauptverwaltung von Mercedes-Benz beheimatet ist. Das unscheinbare graue Gebäude zwischen besagter Gebäudekette und dem Stadion ist das Canada House. Auch wenn es dieses Bild nicht so darstellt: Die allerhöchsten Wolkenkratzer stehen nicht in Tel Aviv, sondern in Ramat Gan. Sie sind hier nur klein zwischen dem Toyota- und dem schwarzen Hochhaus zu sehen.
- Hier ist die Perspektive in etwa gen Westen gerichtet.Links auf den Dächern mit den vielen Warmwasserbehältern fällt ein hoher Strommast ins Auge. Hinter ihm sieht man die HaHagana Brücke mit dem gleichnamigen Bahnhof. Dahinter kann man – mit dem äußerst langen Dach – die Central Bus Station erkennen, den größten Busbahnhof der Welt. In der Mitte des Bildes sieht man dessen riesige Entlüftungsschächte, die einen weiteren Terminal verdecken.In der rechten Hälfte des Bildes sind einige Hochhäuser der südlichen Innenstadt zu sehen.
Geschützt: Weihnukka im Goethe Institut – Ein neuer Film
ל' בכסלו ה'תש"ע (Dezember 17th 2009)Shabbat – Israels Pendant zum Sonntag
כ"ט בכסלו ה'תש"ע (Dezember 16th 2009)Auf meiner neuesten Seite kann man darüber lesen:
Weihnukka
כ"א בכסלו ה'תש"ע (Dezember 8th 2009)Ja, Blog ist noch da
י"ט בכסלו ה'תש"ע (Dezember 6th 2009)Sowohl Ich als auch mein Laptop waren in letzter Zeit praktisch im Wechsel am kränkeln, und in der restlichen Zeit war ich mit Alltäglichem (Arbeit, Sprachkurs, Freunde treffen) wirklich offline ausgelastet.
Ich war trotzdem nicht unttätig, und möchte an dieser Stelle meinen neusten Bericht vorstellen:
Leider habe ich an diesem Tag Notizen auf meinem alten Handy gemacht – ich werde Yad Vashem noch ergänzen, wenn ich das nächste Mal Daten auf das neue Gerät umziehe.








